Geschichte2018-11-02T10:02:20+00:00

Zeittafel der Stadt Radeberg

  • 1219 wurde der Namen „Radeberg“ urkundlich das erste Mal erwähnt (fränkische und thüringische Bauern begannen mit der Erschließung des Radeberger Landes)
  • 1289 wurde die Burganlage erbaut, bäuerliche Handwerker gründeten unweit der Burg, an der alten Handelsstraße nach Böhmen, eine Marktsiedlung
  • 1341 Radeberg besaß ein eigenes Maß
    6 Malder und 1 Scheffel in Radeberg sind 9 Malder und 1 1/2 Scheffel in Dresden
    1 Radebg.Scheffel=191,686 Liter
    1 Dresdn.Scheffel=127,790 Liter
    1 Scheffel = 4 Viertel = 16 Metzen = 64 Mäßchen
  • 1344 erstmals als „Stechin zu Radeberg“ erwähnt
  • 1385 Gründung der Radeberger Schützengesellschaft
  • 1412 Marktgraf zu Meißen verlieh Radeberg das Stadt- und Weichbildrecht
  • 1486 wurde die Stadtkirche, seit dem 14. Jh. nachweisbar, als gotische Hallenkirche neu erbaut und war Zentrum des Kirchenbezirks
  • 1507 verlieh Herzog Georg der Stadt durch einen Wappenbrief das heutige Wappen
  • 1517 sind bereits Vorstädte und das Rathaus nachweisbar
  • 1540 Einführung der Reformation
  • 1576 Bau eines Armenhospitals
  • 16. Jh. der Bergbau, mehrfach belegt, brachte nicht den gewünschten Erfolg und ging um 1650 ein
  • 1633 fielen kaiserliche Truppen in Radeberg ein, im Amt Radeberg wütete der Krieg
  • 1665 erster Stadtplan Radebergs wurde angefertigt
  • 1706 im Nordischen Krieg rückte die gesamte schwedische Kriegsmacht ins Amt Radeberg ein, König Karl XII. übernachtete in der Stadtmühle
  • 1704, 1714, 1725 und 1741 Stadtbrände (ganz Radeberg wurde mit den Vorstädten ein Raub der Flammen, Rats- und Kirchenarchiv gingen verloren)
  • 1749 Bau der Hospitalbrücke
  • 1758-1760 Durchmarsch und Einquartierung von Österreichern, ungarischen Infanteristen und Preußen (Unterhalt der Truppen durch die Bevölkerung Radebergs)
  • 1767 Wiederaufbau des Rathauses, nachdem es 26 Jahre in Trümmern gelegen hat
  • 1774 Errichtung der ersten Poststelle, bald darauf Einbeziehung in Postverbindung von Dresden
  • 1798 Gründung einer Kattundruckerei
  • 1801 hatte Radeberg 223 Handwerksmeister
  • 1845 Bau der sächsisch-schlesischen Eisenbahn, nach 1850 begann die Entwicklung zur modernen Industriestadt
  • 1858 erste Glasfabrik gebaut
  • 1872 die Aktienbrauerei „Zum Bergkeller“ wurde gegründet (später Radeberger Exportbierbrauerei)
  • 1874 erhielt die Stadt Gasbeleuchtung
  • 1877 Eröffnung der Mädchenschule
  • 1878 Radeberger Garnison (seit 1714) wurde aufgelöst
  • 1880 Agathe Zeis gründete erste Muster- und Lehrmeierei Heinrichsthal und stellte 1884 den ersten Camembert in Deutschland her
  • 1883 Bau der katholischen Kirche an der Dresdner Straße
  • 1885 besaß Radeberg bereits 7377 Einwohner
  • 1886 erfolgte die Inbetriebnahme der neuen Wasserleitung
  • 1894 wurde das neue Schützenhaus eingeweiht, es stellte ein gesellschaftliches Zentrum Radebergs dar
  • 1897 erste umfangreiche Wasserleitung gebaut
  • 1898 erhielt die Knabenschule ein neues Gebäude
  • bis 1900 Gründung vieler Vereine aufgrund der verfassungsmäßigen Einführung der bürgerlichen Rechte
  • 1905 Radeberger Exportbierbrauerei wird Hoflieferant des sächs. Königs
  • 1906 Bau des „Städtischen Krankenhauses“
  • 1915 entstand unter dem Namen „Feuerwerkslaboratorium“ ein Rüstungsbetrieb (nach dem Krieg das Sachsenwerk)
  • 1919 bei Kommunalwahlen konnten sich die Sozialdemokraten erstmals durchsetzen
  • 1920 erfolgte die Eingemeindung von Lotzdorf
  • 1922 produzierte die C.A. Hutschenreuther AG in der „Zahnfabrik Saxonia“ verschiedenste Porzellanzähne
  • 1933 im März erlangte die NSDAP die Mehrheit im Radeberger Stadtparlament
  • 1945 am 8. Mai  besetzte die Rote Armee die Stadt
  • 1946 Verstaatlichung der großen Betriebe Radebergs (Brauerei, Eschebach, Gläser, Keradenta)
  • 1952 Überführung des Sachsenwerkes (Rafena), unter sowjetischer Verwaltung stehend, in „Volkseigentum“, ab 1953 Produktion von Fernsehgeräten für den deutschen Markt
  • 1953 eröffnete das Heimatmuseum
  • 1956 Einführung der staatlichen Beteiligung bei mittleren Betrieben (Grübler, Kokosmattenfabrik …)
  • 50iger Jahre der Wohnungsneubau (ca. 3.000 Wohnungen) veränderte das Bild der Stadt
  • 1964 Einweihung der Volks- und Schulsternwarte
  • 1989 führte die friedliche Revolution im Herbst zur Gründung von Bürgerbewegungen
  • 1990 erstmals demokratische Kommunalwahl nach über 40 Jahren
  • 1995 wurde die Gemeinde Liegau – Augustusbad in die Stadt eingemeindet
  • 1999 Eingemeindung der Orte Großerkmannsdorf und Ullersdorf
  • 2009 Erhebung der Stadt Radeberg zur „Großen Kreisstadt“
  • 2012 Radeberg feiert in einer großen Festwoche 600 Jahre Stadt- und Braurecht

ANRUF
03528 450-238

ADRESSE
Stadtverwaltung Radeberg
Markt 17-19, 01454 Radeberg

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